Was kostet Kanzleisoftware pro Arbeitsplatz?
Bei den Anbietern mit öffentlichem Preis liegen die veröffentlichten Beträge zwischen 29,90 Euro pro Monat (LawFirm, Mietlizenz Einplatz Standard) und 129,00 Euro pro Nutzer und Monat (Actaport Professional, advoware Cloud Premium). RA-MICRO nennt 54,00 Euro pro Lizenz, DATEV Anwalt classic startet die Staffel bei 54,00 Euro für den ersten PC, Haufe Advolux bei 62,93 Euro. Elf der zwanzig hier erfassten Kanzleisoftware-Produkte nennen auf der Herstellerseite gar keinen Preis. Stand: 29.07.2026.
Welche Kanzleisoftware läuft auf dem Mac?
Nativ für macOS ist in dieser Übersicht Haufe Advolux ausgewiesen, das Clients für Windows, macOS und Linux anbietet. Bei AnNoText und Kleos nennt das DAV-Register macOS nur in Verbindung mit Parallels, also über eine Windows-Virtualisierung. Ohne Installation erreichbar sind die browserbasierten Produkte Actaport, Legalvisio und Rainmaker.
Welche Kanzleisoftware läuft komplett im Browser?
Nach dem DAV-Register sind das genau drei Produkte: Actaport, Legalvisio und Rainmaker. Alle anderen der 32 gelisteten Produkte setzen eine Installation auf dem Arbeitsplatz oder eine Virtualisierung voraus. Cloud-Hosting und Browserbetrieb sind dabei nicht dasselbe: advoware und WinMACS werden als Cloud-Variante angeboten, laufen aber weiterhin über einen Windows-Client.
Hat jede Kanzleisoftware eine beA-Schnittstelle?
Für RA-MICRO, DATEV Anwalt classic, advoware, AnNoText, Legalvisio, Haufe Advolux, LawFirm, LEXolution.KMS und WinMACS ist eine beA-Anbindung auf den Herstellerseiten dokumentiert. Bei den übrigen Produkten wurde zum Prüfdatum keine Angabe gefunden.
Welche Kanzleisoftware hat eine offene Schnittstelle?
Eine offene, öffentlich dokumentierte REST-API mit Webhooks sowie Zapier- und n8n-Anbindung nennt in dieser Übersicht Actaport. advoware betreibt eine REST-API mit Swagger-Dokumentation, deren Zugang über ein Partnerprogramm läuft und pro Kanzlei freigeschaltet wird. RA-MICRO nennt keine öffentliche API und wickelt Integrationen über ein Kooperationspartner-Programm ab. Bei Haufe Advolux, LawFirm und Legalvisio wurde keine öffentliche API gefunden.
Was unterscheidet Kanzleisoftware von einer digitalen Mandatsannahme?
Kanzleisoftware führt die Akte: Fristen, Dokumente, Gebühren, beA. Die Mandatsannahme sitzt davor und nimmt den Erstkontakt auf, bevor eine Akte existiert. In dieser Übersicht sind auf der Intake-Ebene advoware diMa, JUPUS, Justin Legal und LexDial erfasst. Die beiden Ebenen schliessen einander nicht aus, sie decken unterschiedliche Schritte ab.
Gibt es kostenlose Kanzleisoftware?
Drei Einträge dieser Übersicht sind vom jeweiligen Anbieter als kostenlos ausgewiesen: RA-MICRO 1 (begrenzt auf 1 Arbeitsplatz und maximal 100 Akten pro Jahrgang, beA enthalten, Telefon-Assistent nicht enthalten), das quelloffene j-lawyer.org und Canzeley.
Wie kommen die Daten in diesem Finder zustande?
Alle Angaben wurden am 29. Juli 2026 auf herstellereigenen Seiten erhoben, ergänzt um das Kanzlei-Software-Check-Register des Deutschen Anwaltvereins für die Marktbreite. Es wird nichts geschätzt und nichts hochgerechnet: fehlt ein Preis auf der Herstellerseite, steht hier "Preis nicht öffentlich". Fehlt eine Angabe zu einem Merkmal, steht "nicht verifiziert". Das ist eine Informationssammlung, keine Beratung und keine Empfehlung.